PERFORMANCE ART / ARTS PERFORMATIFS / Franticek KlossnerHochschule der Künste Bern HKB - Haute école des arts de Berne - Bern University of the Arts
verbleibende Termine FS 2012:
- Di 8. Mai, Kunsthaus Langenthal, Gastreferent Fabian Chiquet Abfahrt ab Bern SBB: 18.07 (Ankunft Langenthal 18.39) Rückfahrt ab Langenthal 21.18 (Ankunft Bern 21.53)
- Di 22. Mai, Zikadenweg 35 Gäste: Kati Perriard & Kathleen Bühler, Performanceprojekt Kunstmuseum Bern
- Di 29. Mai, Zikadenweg 35 Abschlusspräsentation mit Gerhard J. Lischka: Im Zeichen der Liebe
Der Kurs wird vom Fachbereich GESTALTUNG UND KUNST spartenübergreifend für BA Studierende aus den Fachbereichen FINE ARTS – THEATER – LITERARISCHES SCHREIBEN – MUSIK – VERMITTLUNG IN KUNST UND DESIGN angeboten und versteht sich als offenes Forum zur Vertiefung des Fachwissens im Bereich der performativen Künste. In Theorie und individuell betreuter Projektarbeit wird der persönliche Findungsprozess und die künstlerische Eigenständigkeit gezielt gefördert. Jede künstlerische Disziplin kann durch die vielschichtigen Freiheiten performativer Konzepte erweitert und bereichert werden. Diese Chancen werden im Kurs lustvoll erforscht und erprobt.
Theorie: - Einführung in die Kunstgeschichte der Performance - Auseinandersetzung mit aktuellen Tendenzen, Themen und Strategien - Begegnung mit der zeitgenössischen Performance-Szene - Gastreferent: Fabian Chiquet - Exkursion: Kunsthaus Langenthal, Vernissage 2.Mai, TECHNO HILFT
Projektarbeit: - Realisierung eigener Performances (betreute Umsetzung) - Präsentation im Rahmen der gesamtschweizerischen ACT PERFORMANCE Meetings - Vernetzung mit der aktuellen Performance- & Kuratoren-Szene Gastreferent: FABIAN CHIQUETAlberto Giacomettis „Femme à l'épaule cassée“ wurde als stille Schiedsrichterin im Kunstmuseum Solothurn Zeugin eines metaphernreichen Kampfes: Fabian Chiquet und sein künstlerischer Sparringpartner Elia Rediger kämpften sich (anlässlich der Ausstellung von Franticek Klossner und Victorine Müller) als Boxer durch die Sammlung des Kunstmuseums. Die Körper der beiden Performer, mit Drum Pads bekleidet, mutierten unter dem schonungslosen Schlagabtausch zu eigentlichen Musikinstrumenten, zu Klangkörpern. Zwischen den Meisterwerken von Hodler und Amiet, Matisse und Van Gogh evozierten die beiden jungen Kämpfer durch ihre lautstarke Performance eine intrigierende affektgeladene Stimmung die sowohl als Sinnbild für innere künstlerische Entwicklungsprozesse wie auch für äussere existenzielle Überlebenskämpfe im Kunstmarkt gelesen werden kann. Die Performances, Videos und Installationen von Fabian Chiquet's sind geprägt von einer transdisziplinären Selbstverständlichkeit. Er bewegt sich mit grosser Virtuosität zwischen den Bereichen der bildenden Kunst, der Popmusik und der Medienkunst. Mit seinen Werken durchbricht er die Sehgewohnheiten der zeitgenössischen Performance-Szene und erweitert in erfrischender Weise die Begrifflichkeiten im Bereich der performativen Künste. (Textauszug aus "the heat of the moment", Franticek Klossner)
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